Verhinderung des Verbot von Gangbang Veranstaltungen

Überarbeitung des Prostitutionsgesetzes
Verbot von Gangbang Partys geplant

Die Bundesregierung plant neue Regelungen für die Sexdienstleistungsbranche.
Ziel ist noch in diesem Jahr ein Gesetz zu verabschieden, mit dem auch Gangbang Veranstaltungen verboten werden sollen.

Politiker kritisieren das 2002 eingeführte Prostitutionsgesetz (ProstG). Das Gesetz sei schuld an den schlimmen Auswüchsen im Sexbusiness und muss dringend verschärft werden. Armutsprostituierte aus Bulgarien und Rumänien, Wellness-Sexoasen, Flatrate,  Gangbang, und alles ohne behördliche Kontrolle. Das soll sich jetzt ändern.

Die CDU/CSU hat die Katze aus dem Sack gelassen und ihre wichtigsten Eckpunkte veröffentlicht:

  1. Einführung einer ordnungsbehördlichen Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten
  2. Umfassende Kontrollrechte von Polizei und Behörden für Prostitutionsstätten
  3. Verbot der Prostitution für unter 21-jährige
  4. Einführung einer Anmeldepflicht für alle Prostituierte
  5. Einführung von Pflicht-Gesundheitsuntersuchungen für Prostituierte
  6. Abschaffung des im ProstG verankerten eingeschränkten Weisungsrechts
  7. Verbot von Flatrate-Bordellen und Gangbang-Partys
  8. Mehr Sozial- und Beratungsangebote für Prostituierte
  9. Verschärfungen im Sexual-Strafrecht
  10. Einführung der Strafbarkeit von Freiern von Zwangsprostituierten
  11. Telefonüberwachung bei Verdacht auf Zuhälterei
  12. Verbesserung des Aufenthaltsrechts für Menschenhandelsopfer

Begründet wird das Verbot von Gangbang-Partys wie folgt:

„Gang Bang- und Rape Gang Bang-Veranstaltungen degradieren Prostituierte und sind mit der Menschenwürde unvereinbar.“

 

SaveGangbang sagt:

Die Einschätzung der Politik entbehrt jeder Grundlage. Wir werden nicht warten, bis die Politik über ein Verbot abstimmt. Wir werden sofort beginnen die Politik von ihrer Fehleinschätzung zu überzeugen.

Nur wer nicht kämpft hat schon verloren!